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Weltanschauungen

Die Weltanschauung eines Menschen wird im allgemeinen als “in sich gechlossene Auffassung der Welt, des menschlichen Seins und des menschlichen Verhaltens in ihr” definiert. Das Objekt der Weltanschauung ist danach nicht in erster Linie die Natur der Welt sondern all das, was das Wesen des Menschen, seine Motive, seine Empfindungen und seine Geschichte angeht. Dadurch unterscheidet sich die Weltanschauung vom Weltbild, dass sich auf die Beschaffenheit der Welt, unabhängig vom betrachtenden Subjekt, bezieht. Weltanschauungen sind in der Regel traditionsgebunden bzw. soziokulturell bestimmt oder durch philosophische oder religiöse Vorstellungen geprägt. Auch einzelwissenschaftliche Erkenntnisse können eine Weltanschauung bestimmen und verändern.

Lassen sich Weltanschauungen in Gruppen einteilen?

Das ist nicht leicht, weil die menschliche Sicht auf die Welt so ungeheuer vielschichtig ist. Allerdings gibt es schon Versuche, Weltanschauungen zu systematisieren, besonders wenn sie von einer Gruppe, einer Gesellschaft, einer Kultur geteilt werden. Sehr grob eingeteilt kann man zum Beispiel folgende (nicht vollständige) Einteilungen vornehmen:

Agnostizismus:

Betont die Begrenztheit des menschlichen Wissens, die Möglichkeit der Existenz höherer Wesen wird weder bejaht noch verneint.

Anarchismus:

Lehnt die Herrschaft von Menschen über Menschen grundsätzlich ab. Hierarchische Strukturen gehören aufgelöst.

Antroposophie:

Die Weltanschauung eines Menschen wird im allgemeinen als “in sich gechlossene Auffassung der Welt, des menschlichen Seins und des menschlichen Verhaltens in ihr” definiert.

Die Weltanschauung eines Menschen wird im allgemeinen als “in sich gechlossene Auffassung der Welt, des menschlichen Seins und des menschlichen Verhaltens in ihr” definiert.

Betrachtet den Menschen in seiner Beziehung zum Übersinnlichen.

Atheismus:

Hat die Überzeugung, dass es keinen Gott/keine Götter gibt.

Determinismus:

Hat die Auffassung, dass alle, auch künftige Ereignisse durch Vorbedingungen bestimmt sind. Determinismus bezieht sich hauptsächlich auf die Natur.

Fatalismus:

Geht davon aus, dass alles Geschehen in der Gesellschaft und Natur durch das Schicksal (fatum) bestimmt und unusweichlich, unabänderlich ist. Ein bekennender Vertreter war Friedrich Nietzsche.

Freidenker/Freigeister:

Sie orientieren sich ausschließlich an wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Humanismus:

Steht für Toleranz, Gewissensfreiheit, Gewaltfreiheit und der Würde des Menschen.

Objektivismus:

Geht davon aus, dass der Verstand die einzige Fähigkeit ist, die dem Menschen das Erlangen von Wissen ermöglicht.

Skeptizismus:

Steht für die Methode der prinzipiellen Überprüfbarkeit getroffener Aussagen, die Anspruch auf Wissenschaftlichkeit haben wollen. Verwerfen alle übersinnlichen Wahrnehmungen und Theorien.